Sonntag, 29. Januar 2017

GULAG BEACH


Zugegeben, ich beschäftige mich erst seit ein paar schlaflosen Nächten mit besagter Kapelle. Den Bandnamen habe ich schon länger auf dem Schirm, so wirklich reingehört habe ich aber erst vorgestern, glaub ich. 
Ich hatte die Wahl - Betablocker oder Gulag Beach

 
Geboten wird prämienverdächtiger Rot’n’Roll aus der Schwabenmetropole Berlin mit der erdig abflussreinigenden Wirkung von GORILLA ANGREB, REGULATIONS, oder AMDI PETERSENS ARMÉ und diesem immer mal wieder geilen Wrigley's-Big-Red-Effekt der almightyösen HYSTERESE, der euch endlich diesen abartigen Geschmack von Kotze aus dem Rachen spülen wird, welcher einem unweigerlich beim Achten der Lyrics hochkommt, sobald man an den Speckschwarten-Diktator mit Bobblehead-Optik aus Nordkorea denken muss, dessen Weight-Watchers-Trainer sich aus Verzweiflung längst erhängt hat, an seinen nacktreitenden Gesinnungsgenossen aus Russland, der Lachse nur mit Hilfe seiner Arschkimme fangen kann, oder an rückverdummte Verschwörungstheoretiker mit Tastaturlegasthenie, welche die nationalen Blutwurstreserven und die Ausstrahlung der neuen Dschungelcamp-Staffel durch eine zionistisch-extraterrestriale Geheimorganisation bedroht sehen.

Ohne Frage, es ist ein schier wundersames Schauspiel, wie GULAG BEACH portionsweise diese humanen Urinsteine die Kanalisation herunterspülen.

Defintiv ein politisches Powerhouse mit viel Biss, Charme und Ohrwurmfallen! 










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